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Verhaltensauffälligkeiten

Verhaltensauffälligkeiten von Katzen behandeln: Checkliste

Wenn Katzen Verhaltensauffälligkeiten zeigen, kann das mehrere Gründe haben. Möglicherweise ist Ihre Katze krank und benimmt sich deswegen seltsam. Vielleicht ist es aber auch ein seelisches Problem, das ihr zu schaffen macht. Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, richtig zu reagieren, wenn Ihre Fellnase ein merkwürdiges Verhalten an den Tag legt.

Verhaltensauffälligkeiten von Katzen können Krankheitssymptome darstellen. Es kann jedoch auch sein, dass bei der Katzenerziehung etwas schiefgelaufen ist, andere Katzen im Haushalt Ihre Katze mobben oder die Wohnung nicht katzenfreundlich genug gestaltet ist. Damit Sie ungewöhnliches Katzenverhalten als solches erkennen und mit Verhaltensproblemen richtig umgehen, hier eine Checkliste zur Orientierung.

Häufige Verhaltensauffälligkeiten von Katzen

Im Prinzip lässt sich jedes ungewöhnliche Benehmen Ihrer Katze als Verhaltensauffälligkeit betrachten. Das heißt, dass Sie aufmerksam werden und Ursachenforschung betreiben sollten, sobald Ihre Katze auffallend verändertes Verhalten zeigt. Wenn sonst friedliche Schmusetiger aggressiv werden, zutrauliche Samtpfoten scheu und ängstlich oder normalerweise stille Salonlöwen übermäßig miauen, sind das bereits Verhaltensauffälligkeiten.

Besonders weit verbreitet sind die folgenden unerwünschten Verhaltensweisen:

  • Meiden des Katzenklos
  • Markieren mit Urin
  • Kratzen an Möbeln und auf Teppichen
  • Aggression gegenüber Menschen
  • Aggression gegenüber Artgenossen im Mehrkatzenhaushalt
  • Übertriebene Angst und Scheu
  • Übermäßiges Miauen
  • Verstärktes Putzen, das zu kahlen Stellen im Fell führt

1. Schritt: Ab zum Tierarzt

Zeigt Ihre Katze derlei auffälliges Verhalten, gehen Sie als Erstes mit Ihr zum Tierarzt. Krankheitssymptome bei Katzen sind oft sehr subtil, da die Tiere instinktiv versuchen, ihre Schwäche zu verbergen. Verhaltensauffälligkeiten in Bezug aufs Katzenklo - etwa, wenn die Katze ins Bett pinkelt - sind mögliche Warnzeichen für eine Harnwegserkrankung. Aggressives Verhalten kann darauf hindeuten, dass Ihre Katze Schmerzen hat oder krank ist, und sich dadurch besonders verletzlich fühlt. Benimmt sich Ihre Katze ängstlicher als sonst, kann das durchaus eine körperliche Ursache haben: Vielleicht wird sie blind oder taub und ist dadurch stark verunsichert.

Katzen, die viel miauen, sollten ebenfalls einmal vom Tierarzt gründlich durchgecheckt werden. Auch das kann auf Taubheit hinweisen, ist aber auf jeden Fall ein Zeichen dafür, dass Ihre Fellnase Ihnen etwas Wichtiges mitzuteilen hat. Das muss keine Krankheit sein, aber diese Möglichkeit gilt es mithilfe des Mediziners sicher auszuschließen. Wenn Ihre Samtpfote sich so stark putzt, dass sie sich das Fell abschleckt und womöglich auch die Haut in Mitleidenschaft zieht, hat sie eventuell Parasiten wie Flöhe oder Würmer.

2. Schritt: Katzenperspektive einnehmen

Konnte Ihr Tierarzt keine körperliche Ursache für das Verhalten Ihrer Katze finden, kommen diverse psychologische Faktoren für die Verhaltensauffälligkeiten infrage. Wichtig ist, dass Sie nicht aus Menschensicht das Verhalten Ihrer Katze zu deuten versuchen - Missverständnisse sind dann schon vorprogrammiert. Stattdessen ist es sinnvoll, sich in Ihre Fellnase hineinzuversetzen, ihre Instinkte und Bedürfnisse zu verstehen. Es gibt immer einen bestimmten Grund, weshalb Ihre Katze das tut, was sie tut. Gefühle und Motive wie Beleidigtsein, Groll, Rachsucht oder Verachtung sind Tieren völlig fremd und nur dem Menschen zu eigen.

3. Schritt: Gehen Sie auf Spurensuche

Am besten gehen Sie mit Ihrem Wissen zum instinktiven Katzenverhalten und den natürlichen Katzenbedürfnissen systematisch auf Spurensuche. In einem Mehrkatzenhaushalt kann es zu Verhaltensauffälligkeiten kommen, wenn die Chemie in der Gruppe nicht stimmt. Vielleicht wurden die Tiere nicht richtig zusammengeführt und es kommt deshalb zu Streit. Auch Mobbing ist eine mögliche Ursache für auffälliges Katzenverhalten. Es kann auch sein, dass irgendein Vorfall einen Ihrer Stubentiger erschreckt oder verunsichert hat und er daraufhin umgeleitete Aggression zeigt. Das wiederum kann die Harmonie einer gesamten Katzengruppe stören oder zu aggressivem Verhalten dem Menschen gegenüber führen. Kommt ein neues tierisches Mitglied in die Familie, verändert das den Gruppengeruch - das kann Katzen dazu verleiten, mit Urin zu markieren, um ihr Revier abzustecken. Markieren ist außerdem bei unkastrierten Tieren normales Verhalten.

Ein Schreck oder Verunsicherung sind ebenfalls häufige Ursachen hinter ängstlichem, scheuen Verhalten. Vielleicht haben Sie Ihre Katze einmal angeschrien oder sie zu hart bestraft. Sind Tierheimkatzen auffallend scheu, war ihr Vorbesitzer unter Umständen zu brutal im Umgang. Manchmal gibt es aber zum Glück auch recht einfache Lösungen für Verhaltensauffälligkeiten von Katzen, beispielsweise, wenn die Wohnung nicht katzenfreundlich genug ist. So müssen die Salonlöwen etwa irgendwo ihre Krallen wetzen - haben sie dafür keinen schönen Kratzbaum zur Verfügung, greifen sie in ihrer Not zu Möbeln und Teppichen. Ein Katzenklo, das nicht sauber genug ist oder dessen Streu für Katzennasen unangenehm riecht, wird ungern benutzt und das Geschäft landet woanders, zum Beispiel im Blumentopf.

4. Schritt: Umgebung der Katze verbessern und Bindung stärken

Haben Sie eine Vermutung, was den Verhaltensauffälligkeiten Ihrer Katze zugrunde liegen könnte, sind Sie schon auf dem besten Weg zu einer Lösung. Ein attraktiver Kratzbaum kann etwa schon das Problem des Möbelkratzens beheben. Mit ausreichend Katzenspielzeug und ausgiebigen Spielstunden können Sie eine vertrauensvolle Bindung zu Ihrer Katze herstellen, sodass sie ihre Scheu verliert. Säubern Sie regelmäßig die Katzentoilette und achten Sie darauf, genug Katzenklos für alle Samtpfoten im Haushalt zu haben. Kletterwände, erhöhte Plätze und Verstecke geben ihr zusätzlich Sicherheit und Rückzugsmöglichkeiten.

5. Schritt: Katzenpsychologe zu Rate ziehen

Hilft das alles nichts und Sie sind mit Ihrem Latein am Ende, wenden Sie sich an einen professionellen Katzenpsychologen, der sich mit der Verhaltenspsychologie der Fellnasen auskennt. Fragen Sie am besten Ihren Tierarzt, ob er Ihnen einen guten Fachmann empfehlen kann.

Gründe für Streit im Mehrkatzenhaushalt

Streit im Mehrkatzenhaushalt: Mögliche Gründe

Während im einen Haushalt zwei oder mehrere Katzen prima klarkommen, herrscht im nächsten ständig Streit. Erfahren Sie hier, welche Gründe hinter Dauerkrieg im Mehrkatzenhaushalt stecken können.

Katzen können so niedlich mit ihren Artgenossen spielen und scheinen manchmal die friedlichsten Tiere der Welt zu sein. Aber es gibt Fälle, da kratzen die Wohnungsgenossen sich wortwörtlich die Augen aus. Dann sollten Sie die möglichen Gründe kennen und die Zeichen Ihrer Stubentiger richtig deuten.

Streit im Mehrkatzenhaushalt: Zu wenig persönlicher Entfaltungsraum

Auch wenn Katzen im Grunde soziale Tiere sind: Es liegt in ihrer Natur, alleine zu jagen. Insofern werden sie das verteidigen, was sie für sich selbst benötigen. Hier sind die Tiere individuell sehr unterschiedlich. Während der eine Stubentiger kaum etwas "allein für sich" braucht, reagiert der nächste bei diesem Thema äußerst empfindlich.

Das bezieht sich nicht nur auf die eigentliche Beute, auch Fressnapf, Raum und Katzenklo sind Dinge, die Ihre Samtpfote unter Umständen für sich beanspruchen will. Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich um diese Ressourcen dauerhaft Konflikte anbahnen und es zu Starr-Duellen oder Störversuchen zwischen Ihren Mitbewohnern kommt: Stellen Sie zusätzliches Material zur Verfügung. Probieren Sie aus, welche Lösung am besten funktioniert. Mal tut es ein zweiter Fressnapf neben dem anderen. Dann wieder lohnt es sich, einen anderen, getrennten Ort zum Fressen zur Verfügung zu stellen. Dasselbe gilt für die Katzenklos.

Auch beim Spielen können Sie dafür sorgen, dass Ihre Katzen genug Entfaltungsraum für sich selbst haben. Benutzen Sie mehrere Spielzeuge. Oder teilen Sie das Spiel mit den Tieren zwischen sich und einem weiteren Familienmitglied auf, um sich einzeln auf die Katzen zu konzentrieren.

Nicht genug Platz nach oben sorgt für Streit im Mehrkatzenhaushalt

Es gilt: Umso mehr Platz Ihre Katzen in der Höhe haben, desto entspannter ist es für alle Beteiligten. Der Grund ist einfach: Samtpfoten bevorzugen häufig die Höhe - aus ganz unterschiedlichen Gründen. Mal will sich die eine Fellnase hervortun und als Ranghöchste auch am höchsten sitzen. Dann wieder sucht ein besonders schüchternes Exemplar die Höhe, um sich sicherer zu fühlen. Gibt es diese Ausweichmöglichkeiten nicht, kommt es häufig zu Konflikten. Stellen Sie einen weiteren Katzenkratzbaum, Fensterplätze oder Plattformen zur Verfügung, damit sich die Lage entspannt. Vergessen Sie nicht: Wir Menschen leben in einer horizontalen Welt, während die Katzen auf mehreren räumlichen Ebenen unterwegs sind.

Sehen Sie zu lange zu, verschärft sich der Streit im Mehrkatzenhaushalt

Wenn Ihre Stubentiger Konflikte austragen, wird die Lage immer festgefahrener, je länger sich die Kämpfe hinziehen. Das heißt im Umkehrschluss für Sie: Sobald Sie auch nur ansatzweise bemerken, dass es ein Problem zwischen Ihren Miezen gibt, sollten Sie etwas verändern. Kommt es beispielsweise zu direkter Konfrontation am Fressnapf oder folgt die eine Katze der anderen zum Katzenklo, um zu stören: Modifizieren Sie möglichst schnell die äußeren Bedingungen, um mehr persönlichen Raum zu schaffen. Natürlich wird es von Zeit zu Zeit dazu kommen, dass Ihre Samtpfoten sich kabbeln. Doch wenn Sie möglichst direkt dafür sorgen, dass genug für jeden da ist und genug Rückzugsmöglichkeiten bestehen, sinkt die Wahrscheinlichkeit für Dauerkonflikte gewaltig.

Warnzeichen bei Schmerzen

Krankheitssymptome

Hat Ihre Katze Schmerzen? 5 Warnzeichen

Wenn Ihre Katze Schmerzen hat, versucht sie zunächst alles, um sich das nicht anmerken zu lassen. In der Wildnis würde es Katzen zum Verhängnis werden, wenn sie Schwäche zeigen, da Raubtiere dann leichtes Spiel hätten. Dieser Instinkt erschwert es auch bei Hauskatzen, zu erkennen, wenn ihnen etwas wehtut.

Katzen lassen sich ihre Schmerzen ungern anmerken - Shutterstock / Renata Apanaviciene

Katzen lassen sich ihre Schmerzen ungern anmerken - Shutterstock / Renata Apanaviciene

Die Ursachen für Schmerzen sind vielfältig, Ihre Katze könnte sich verletzt haben, unter Verstopfung oder einem Darmverschluss leiden. Ältere Katzen bekommen gelegentlich Arthrose, die schmerzhafte Gelenkprobleme auslöst. Sollten Sie einige der folgenden Warnzeichen bemerken oder fällt Ihnen an Ihrer Katze auch nur eine leichte Veränderung auf, gehen Sie mit ihr vorsichtshalber zum Tierarzt.

1. Untypisches Verhalten als Warnzeichen

Eine Katze, die Schmerzen hat, verhält sich oft merkwürdig. Ist Ihre Fellnase normalerweise lieb und schmusig, wird sie womöglich aggressiv. Eine sonst zutrauliche Miez kann unter Schmerzen ängstlich und zurückhaltend werden, eine verspielte, aktive Samtpfote plötzlich ruhig und schläfrig. Möglicherweise verrät Ihre kranke oder verletzte Katze sich durch ausgiebiges Putzen oder Knabbern an einer schmerzenden Stelle.

Lässt der Appetit Ihres Haustiers nach oder frisst sie gar nichts mehr, ist das in jedem Fall ein Alarmsignal. Auch eine vernachlässigte Fellpflege oder ein ungewöhnliches Verhalten beim Toilettengang deuten darauf hin, dass Ihr Stubentiger leidet. Bringen Sie Ihre Miez schnellstmöglich zum Tierarzt, um zu schauen, was mit ihr nicht stimmt. Er kann zum Beispiel mit einer Ultraschall- oder Röntgen-Untersuchung prüfen, ob sie an einem Darmverschluss leidet oder sich etwas gebrochen hat.

2. Schmerzen bei Bewegungen?

An subtilen Anzeichen können Sie außerdem beobachten, ob Ihre Katze Schmerzen bei Bewegungen hat. Möglicherweise lahmt sie mit einer Pfote, bewegt sich langsamer oder springt nicht mehr mit gewohnter Leichtigkeit aufs Sofa oder ihren Kratzbaum.

Gesundheit Katzengesundheit

Grundregeln für eine gesunde Katze

Grundregeln für eine gesunde Katze

Die Ursachen für Schmerzen sind vielfältig, Ihre Katze könnte sich verletzt haben, unter Verstopfung oder einem Darmverschluss leiden. Ältere Katzen bekommen gelegentlich Arthrose, die schmerzhafte Gelenkprobleme auslöst. Sollten Sie einige der folgenden Warnzeichen bemerken oder fällt Ihnen an Ihrer Katze auch nur eine leichte Veränderung auf, gehen Sie mit ihr vorsichtshalber zum Tierarzt.

Hat Ihre Katze Schmerzen? 5 Warnzeichen

Wenn Ihre Katze Schmerzen hat, versucht sie zunächst alles, um sich das nicht anmerken zu lassen. In der Wildnis würde es Katzen zum Verhängnis werden, wenn sie Schwäche zeigen, da Raubtiere dann leichtes Spiel hätten. Dieser Instinkt erschwert es auch bei Hauskatzen, zu erkennen, wenn ihnen etwas wehtut.

1. Untypisches Verhalten als Warnzeichen

Eine Katze, die Schmerzen hat, verhält sich oft merkwürdig. Ist Ihre Fellnase normalerweise lieb und schmusig, wird sie womöglich aggressiv. Eine sonst zutrauliche Miez kann unter Schmerzen ängstlich und zurückhaltend werden, eine verspielte, aktive Samtpfote plötzlich ruhig und schläfrig. Möglicherweise verrät Ihre kranke oder verletzte Katze sich durch ausgiebiges Putzen oder Knabbern an einer schmerzenden Stelle.

Lässt der Appetit Ihres Haustiers nach oder frisst sie gar nichts mehr, ist das in jedem Fall ein Alarmsignal. Auch eine vernachlässigte Fellpflege oder ein ungewöhnliches Verhalten beim Toilettengang deuten darauf hin, dass Ihr Stubentiger leidet. Bringen Sie Ihre Miez schnellstmöglich zum Tierarzt, um zu schauen, was mit ihr nicht stimmt. Er kann zum Beispiel mit einer Ultraschall- oder Röntgen-Untersuchung prüfen, ob sie an einem Darmverschluss leidet oder sich etwas gebrochen hat.

2. Schmerzen bei Bewegungen?

An subtilen Anzeichen können Sie außerdem beobachten, ob Ihre Katze Schmerzen bei Bewegungen hat. Möglicherweise lahmt sie mit einer Pfote, bewegt sich langsamer oder springt nicht mehr mit gewohnter Leichtigkeit aufs Sofa oder ihren Kratzbaum.

3. Katze zeigt ungewöhnliche Körperhaltung

Hinzu kommt meist eine seltsame Körperhaltung. Ihre Katze hält den Kopf merkwürdig gesenkt, kauert sich in eine Ecke oder zieht den Bauch ein, wenn ihr etwas wehtut. Zudem haben Katzen unter Schmerzen häufig einen abwesenden Gesichtsausdruck, als blickten sie mit ihren Augen ins Leere. Beobachten Sie überdies, ob Ihr Haustier in einer untypischen Position liegt, wenn es schläft oder döst. Katzen liegen häufig auf der Körperseite, die ihnen Schmerzen bereitet.

4. Katzen mit Schmerzen oft berührungsempfindlich

Gelangen Sie beim Streicheln Ihrer Fellnase versehentlich an die schmerzende Stelle, kann sie ihre Schmerzen meist nicht verbergen. Sie reagiert vielleicht aggressiv, faucht Sie an, kratzt oder weicht erschrocken zurück.

5. Erscheinungsbild verändert sich

Nach einer Weile verändert sich auch das Erscheinungsbild unter Schmerzen. Da die Fellpflege schwerfällt, wirkt Ihre Katze nach und nach struppig und das Fell wird stumpf. Ihr mangelnder Appetit kann dazu führen, dass sie abmagert. Lassen Sie es am besten nicht soweit kommen und gehen Sie im Zweifel lieber einmal zu viel zum Tierarzt.