Fellpflege und Geruchsinn

Fellpflege

TIPPS ZUR FELLPFLEGE -Bengalen

Die Bengalkatze, oder auch Leopardenkatze, macht dem Namen Stubentiger alle Ehre. 1963 verpaarte Jean Mill erstmals eine asiatische Leopardkatze mit einem schwarzen Hauskater, um die getupfte Fellzeichnung und den Körperbau de Wildkatze mit dem Charakter der Hauskatze zu verbinden. Es war die Geburt der Bengalkatze.

Die Rasse ist noch relativ jung, erst 1999 wurde sie offiziell anerkannt. Ihre wilden Vorfahren spiegeln sich noch heute im Charakter des Stubentigers wider, der sich vor allem durch viel Temperament und einen hohen Spieltrieb auszeichnet.

Pflegeleichter Stubentiger

Das Fell der Bengalkatze ist verhältnismäßig pflegeleicht, nicht zuletzt deshalb, weil der Hybrid zu den Kurzhaarkatzen zählt. Den größten Teil der Pflege übernimmt der Stubentiger selbst. Auch wenn sie sehr reinlich ist, schadet es nicht, das Fell einmal wöchentlich zu bürsten und zu massieren. Die Bengalkatze wird es dir schnurrend danken.

Fellwechsel bei der Bengalkatze

Ihr kurzes bis mittellanges Fell ist seidig-weich und wirkt durch die Dichte besonders edel. Typisch sind die auffälligen Tupfen und die Marmorierung des Fells, die zweifellos an die asiatische Leopardenkatze erinnert. Im Vergleich zu anderen Rassen, haart der Stubentiger verhältnismäßig wenig. Durch ihre ursprüngliche Heimat im asiatischen Raum weist das Fell des Bengalen keine besonders dichte Unterwolle auf. Dementsprechend verlaufen auch der Fellwechsel und das damit verbundene "Abhaaren" zügig. Aus diesem Grund eignet sich die Rasse ebenso gut für Allergiker.

Fellpflege Bengalkatze

Kratzbaum für die Krallenpflege

Die beste Krallenpflege wird durch einen Kratzbaum in der Wohnung gewährleistet. Die Leopardette, wie die Bengalkatze auch genannt wird, hat dank ihrer Gene ein gutes Gespür dafür, wann es Zeit ist die Krallen zu wetzen.

Die Bengalkatze liebt das Wasser

Auch wenn die Bengalkatze anhänglich und verschmust ist, hat sie ebenso eine ausgeprägte verspielte Seite. Die Vorliebe für Wasser liegt ihr in den Genen: Von Badewannen, Aquarien und tropfenden Wasserhähnen wird der Minileopard magisch angezogen. Nicht selten baden oder duschen sie sogar mit ihren Besitzern. Bengalkatzen hält man am besten im Doppelpack, da die Rasse sehr dominant ist und ständig Beschäftigung sucht. Eine Zweitkatze anderer Rasse wird es schwer haben, mit der temperamentvollen Leopardette ein entspanntes Zusammenleben zu führen.

Geruchsinn

Katzen und ihr Geruchssinn: So riechen Fellnasen

Er ist zwar nicht so gut wie der eines Hundes, aber deutlich besser als der von uns Menschen: Der Geruchssinn einer Katze. Das gilt allerdings nicht für den Geschmackssinn der Samtpfoten. Hier erfahren Sie mehr.

Katzen riechen deutlich besser als Menschen -

Der Geruchssinn von Katzen ist im Vergleich zu ihren anderen Sinnen wie etwa dem Seh- oder Tastsinn nicht so stark ausgeprägt. Dennoch ist die Katzennase ungefähr dreimal besser als der menschliche Riecher. Zum Vergleich: Menschen verfügen über circa 5 bis 20 Millionen Geruchszellen, Katzen über bis zu 65 Millionen.

Geruchssinn der Katze: Wichtig für Erkennung,

Wie bei vielen anderen Tieren auch, dient der Geruchssinn bei Katzen der Erkennung von Artgenossen. Anhand des Körpergeruchs ziehen Stubentiger Rückschlüsse auf Anwesenheit, Gene, Geschlecht, Hormonstatus und Reviermarkierungen. Der Geruchssinn ist auch wichtig in Bezug auf das Sexualverhalten - Weibchen signalisieren ihre Paarungsbereitschaft zum Beispiel durch ihren Körpergeruch.

Ebenfalls stark vom Geruchssinn abhängig: die Futterauswahl. Katzen schnuppern an ihrem Katzenfutter und entscheiden erst dann, ob sie es fressen oder nicht. Der Katzenriecher spielt auch beim Genuss des Futters eine große Rolle - im Gegensatz zum Geschmackssinn, der für die Samtpfoten nicht allzu wichtig ist.

Pflege und Haltung Spielen

Geschmackssinn bei Katzen eher schlecht ausgeprägt

Mit nur 473 Geschmacksknospen - der Mensch hat rund 9.000 - sind Katzen nicht gerade meisterhaft, was das Schmecken angeht. Sie "schmecken" viel mehr mit ihrem Geruchssinn. Es gilt mittlerweile als erwiesen, dass Katzen kein "Süß" schmecken können. Sie unterscheiden jedoch zwischen sauer, bitter, salzig und Umami.

Was die Katze gut riechen kann und was nicht

Natürlich gibt es etliche Gerüche, die Katzen besonders mögen oder eben gar nicht riechen können. Zu ihren Lieblingsgerüchen gehören unter anderem Blumen- und Kräuterdüfte. Beliebte Kräuter, die Katzen regelrecht berauschen können, sind beispielsweise Katzenminze, Salbei, Lavendel und Baldrian. Darüber hinaus mögen die meisten Stubentiger auch den Geruch von getragener Kleidung und Seife.

Gesträubtes Fell ist beim Riechen von Aschenbechern vorprogrammiert. Ebenfalls nicht angenehm für die Katzennase sind die beißenden Gerüche von Putzmitteln und Haarspray sowie Parfüm, Duftspray ,raum spray