Vitamine und Lachsöl


Vitamine

Dürfen Katzen Leitungswasser trinken?

Nicht nur wir Menschen, auch Katzen müssen regelmäßig ausreichend Wasser trinken. Viele Tierhalter sind jedoch unsicher, ob simples Leitungswasser für ihre pelzigen Lieblinge wirklich geeignet ist. Ist das kühle Nass aus dem Wasserhahn unbedenklich? Oder sollte es nur im abgekochten oder gefilterten Zustand in den Trinknapf gelangen?

Kurz gesagt: Leitungswasser schadet Katzen nicht. In Deutschland kann das Wasser aus der Leitung in der Regel guten Gewissens als Trinkwasser für Mensch und Tier genutzt werden. Lediglich eine gute Wasserqualität muss gewährleistet sein, um den Stubentigern Magenverstimmungen, Durchfall und Erbrechen zu ersparen.

Leitungswasser für Katzen: eine Frage des Wohnorts

Generell ist die Wasserqualität abhängig vom Wohnort. In Deutschland meist unbedenklich, ist das Nass in anderen Teilen der Welt hingegen ungenießbar. Ist das Leitungswasser in Ihrer Gegend stark verschmutzt, kalkhaltig oder mit vielen Zusatzstoffen wie Fluorid angereichert, lohnt es sich, auf Produkte wie Mineralwasser zurückzugreifen.

Ist dies nicht der Fall, reicht das normale Leitungswasser aus. Als Faustregel gilt: Wenn Sie das Wasser aus der Leitung vertragen, ist es auch für Ihre Katze genießbar. Im Zweifel sollten Sie Rücksprache mit Ihrem zuständigen Wasserwerk halten.

Wie oft sollte man das Trinkwasser auswechseln?

Um die hohe Qualität dauerhaft zu erhalten, sollte das Trinkwasser mehrmals täglich mit frischem Leitungswasser ersetzt werden. Im Sommer, bei Hitze, verdirbt das Wasser schneller - dann empfiehlt es sich, es etwa alle drei Stunden auszutauschen.

Idealerweise wählen Sie als Trinknapf ein pflegeleichtes Gefäß aus Edelstahl oder Keramik. Stellen Sie den Napf in einigen Metern Entfernung zur Futterschale bereit. Reinigen Sie Trink- und Futternapf außerdem regelmäßig und gründlich. Stellen Sie sicher, dass der Trinknapf immer voll ist, damit Ihre Fellnase stets frisches Wasser zu ihrer freien Verfügung hat.

Katzen zum Trinken animieren

Katzen sind oft trinkfauler als andere Haustiere. Selbst, wenn Katzen nicht schwitzen, brauchen sie das Wasser dringend. Es hilft ihnen, ihre Körpertemperatur zu kontrollieren. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zehn bis 15 Prozent über den Tag verteilt kann den Samtpfoten gesundheitlich schaden und im schlimmsten Fall sogar zum Tod des Tieres führen.

Deshalb liegt es in der Verantwortung des Katzenhalters, seine Fellnase zum Trinken zu bewegen. Dabei kann ein stabiler Zimmerbrunnen von Nutzen sein. Ein sanft dahinplätscherndes Wasserspiel zieht Katzen geradezu magisch an und verleitet sie häufig dazu, den einen oder anderen Schluck zu kosten. Idealerweise verteilen Sie zusätzlich einige Wasserschalen überall in der Wohnung.

Tipps zum Entkalken von Katzenbrunnen

Dennoch muss auch beim Katzenbrunnen die Wasserqualität stimmen. Deshalb gilt wie schon beim Napf: Wasser austauschen und regelmäßiges Reinigen ist ein Muss. Damit das Wasser aus dem Brunnen für die Stubentiger verträglich ist, muss natürlich Leitungswasser verwendet werden. Allerdings können die Leitungen im Inneren des Wasserspiels mit der Zeit verkalken, wenn Sie nicht von Zeit zu Zeit einen Entkalker verwenden. Aber Achtung: Achten Sie unbedingt darauf, dass es sich um ein biologisches, ungiftiges Mittel handelt und spülen Sie den Brunnen nach der Verwendung gründlich aus.

Lachsöl

Gesunde Ergänzung Lachsöl

Lachsöl für Katzen

Besonders die im Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sorgen für gesunde Haut und Fell, stärken das Immunsystem und lindern Entzündungen.

Fisch für Katzen

Nicht umsonst kann man Freigängerkatzen häufig in der Nähe von Gartenteichen beobachten. Zwar scheuen sie das Wasser, aber zum einen macht das Beobachten der Fische Spaß, zum anderen wissen sie ganz genau, wie lecker Fisch schmeckt. Wenn sie dann noch wüssten, wie gesund Fisch für Katzen ist, würde sie wahrscheinlich endgültig nichts mehr zurückhalten. Aber gut ist es, denn sonst gäbe es sicherlich Ärger mit dem Teichbesitzer. Und schließlich muss es ja nicht sein, dass die Katze sich auf die Jagd nach Fischen macht, denn zum einen gibt es reichlich Katzenfutter mit Fisch, zum anderen kann das gesunde Fischöl auch als Nahrungsergänzung dem Futter zugefügt werden. Es ist also kein Problem, wenn Deine Katze zum Beispiel gerne Huhn frisst und Du täglich eine kleine Dosis Lachsöl unter das Futter mischst.

Warum ist Lachsöl so gesund?

Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Fisch ist sehr unterschiedlich. Er hängt unter anderem davon ab, wo die Fische vorkommen und was sie fressen. Die aktivsten Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) kommen vor allem in fettreichen Kaltwasserfischen wie Lachs, Sardine, Hering und Makrele vor. Nur in geringen Maßen sind sie in Kabeljau und Schellfisch vorhanden. Der Grund für einen hohen Omega-3-Fettsäure-Gehalt hängt mit den niedrigen Wassertemperaturen zusammen, in denen manche Fischarten leben. Um dort zu existieren, sind sie auf flexible Zellmembrane angewiesen. Da sie die förderlichen Omega-3-Fettsäuren nicht selbst produzieren können, nehmen sie diese über die Nahrung auf (Mikroalgen, Krill) und legen sie in den Membranen ihrer Zellen ab.

Welchen Einfluss hat Lachsöl auf die Katze?

Reine Stubentiger müssen sich nicht gegen Kälte schützen und Freigängerkatzen haben im Allgemeinen ein dickes Winterfell. Wozu also Fischöl für Katzen? Dafür gibt es eine Menge Gründe! Zum Beispiel das Fell: Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass eine Katze ein schönes, dichtes und glänzendes Fell besitzt. Lachsöl kann hierbei eine sinnvolle Unterstützung darstellen, ebenso wie bei Hautproblemen (Juckreiz, Schuppen, trockene Haut). Einen positiven Einfluss kann Fischöl auch bei Arthritis haben: Da es entzündungshemmend wirkt, reduziert es die Schmerzen. Auswirkungen hat es auch auf das Immunsystem, das Gehirn, Nervenzellen und den Hormonhaushalt. In welchem Umfang, darüber sind sich die wissenschaftlichen Studien nicht immer einige. Dennoch sollte eine ausreichende Versorgung mit Fischöl immer gewährleistet sein - vor allem bei trächtigen Katzen und deren Kitten, um von Anfang an keine Unterversorgung aufkommen zu lassen.

Lachsöl im Katzenfutter

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Du Deine Katze mit Fischöl versorgen kannst. Ebenso gut kann Fischöl aber auch als Nahrungsergänzung zusätzlich verabreicht werden. Das geschieht in Form von gefüllten Kapseln oder Du kaufst ein Fläschchen und füllst täglich eine kleine Menge ab. Nachteil einer Flasche ist, dass das Öl im geöffneten Zustand nur zirka zwei bis drei Monate haltbar ist. Wer nur geringe Mengen benötigt, greift vielleicht besser auf Kapseln zurück. Wer dagegen mehrere Katzen zu versorgen hat, für den ist der Verbrauch eines Fläschchens sicherlich kein Problem.

Wieviel Lachsöl benötigt eine Katze?

Die Dosierung des Fischöls richtet sich nach der Empfehlung des Herstellers. Keinesfalls darfst Du bei der Dosierung zu großzügig sein, weil Du denkst, dass ein bisschen mehr sicherlich nicht schadet. Zum einen hat Öl eine blutverdünnende Wirkung, die zwar einer arteriellen Verstopfung entgegenwirkt, auf der anderen Seite aber Wunden schlechter heilen lässt. Außerdem reagieren manche Katzen auf zu viel Fischöl mit Durchfall oder anderen Magen-Darm-Problemen. Ist das Öl dem Katzenfutter zugemengt, muss man sich grundsätzlich keinerlei Sorgen machen, dass es zu einer Überversorgung kommt. Als Nahrungsergänzung empfiehlt es sich dagegen, Rücksprache mit seinem Tierarzt zu halten, denn die Dosierungsempfehlungen der angebotenen Produkte reichen von wenigen Tropfen bis zu zwei Teelöffel am Tag. Besser Du stimmst den individuellen Bedarf Deiner Katze mit dem Tierarzt ab. Denn wer ein hochwertiges Lachsöl für seine Katze kauft, möchte schließlich nur das Beste für sein Tier.